Urologische Vorsorge für die Frau

Zur bestmöglichen Gesundheitsversorgung gehört das systematische Vorbeugen. Je früher eine physische Schwäche erkannt wird, desto besser lässt sich damit therapeutisch umgehen. Der Einzelne kann mit seinem Lebensstil zur persönlichen Gesundheit beitragen, dennoch ist hier ebenso die medizinische Praxis mit moderner Diagnostik gefordert. Anbei finden Sie eine Auswahl an Vorsorge und Früherkennungsuntersuchungen speziell für Frauen.

Blasenschwäche

Über gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur lassen sich durch Blasenschwäche bedingte Beschwerden lindern, heilen oder vorbeugen. Bereits für junge Frauen empfiehlt sich ein Beckenboden-Check – spätestens während der ersten Schwangerschaft. Rückbildungskurse oder gymnastische Beckenbodenübungen genügen nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen häufig nicht, da viel Frauen ihre Beckenbodenmuskulatur nicht richtig oder nicht lange genug anspannen können. Mit einem Beckenboden-Check wird mit Ultraschall überprüft, ob Sie überhaupt in der Lage sind den Beckenbodenmuskel richtig anzuspannen und zu entspannen. Der Beckenboden spielt therapeutisch nicht nur bei der Belastungsinkontinenz eine Rolle, sondern ist auch erste Maßnahme bei einer überaktiven Blase oder Dranginkontinenz.

Nieren- und Blasenkrebs

Alle 20 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blasenkrebs. Rauchen stellt den größten Risikofaktor dar, aber auch Berufsgruppen, die mit Chemikalien in Berührung kommen, sind gefährdet. Nierenkrebs hingegen wird durch eine regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln begünstigt. Ultraschall von Nieren und Blase sowie ein Blasentumorschnelltest sind einfache Untersuchungen zur Früherkennung derartiger Tumoren.

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Blasenzentrum Westend
Reichsstraße 1
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